Biene

Verband Kreis Birkenfeld

Einige Bilder und Berichte von unseren Mehrtagesfahrten

Berlin 1998

Mecklenburgische Seenplatte 2001

Lago Maggiore 2002

Südtirol 2005

Zillertal 2008

Birkenfelder Landfrauen erkundeten das Zillertal

Die mehrtägige Studienfahrt des Kreislandfrauenverbandes Birkenfeld führte uns vom         09.-14. September 2008 ins Zillertal.

Früh am Morgen startete der Bus mit 68 Landfrauen und –männer in Richtung Süden. Nach einem, wie immer von unserer Reiseleiterin Elke Stumm vorbereiteten schmackhaften Frühstück waren die „Neulinge“ herzlich in unserer Runde aufgenommen. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter in Richtung München, Kufstein nach Fügen, wo wir unser Hotel bezogen.Am Abend besuchten wir in der Festhalle das Konzert der Bundesmusikkapelle Fügen. So fand der Anreisetag einen herrlichen Abschluß.Der erste Ausflugstag führte uns über Strass nach Brixlegg zur Kerzenfabrik und ins Wachsmuseum. Dort bekamen wir mit Vorführungen die Herstellung und das Färben der Kerzen in Handarbeit erläutert. Weiter ging die Fahrt nach Kramsach, wo wir einen „Friedhof“ besuchten. Unsere Reisegruppe fand auf den Grabsteinen und Kreuzen seltsame und teils fröhliche Inschriften vor, die manche von uns zum Lachen veranlasste. Die Mittagspause verbrachten wir in dem romantischen Innstädtchen Rattenberg. Viele von uns bummelten bei herrlichem Sonnenschein an den Schaufenstern der Glaswerkstätten vorbei. Danach fuhren wir wieder zurück nach Kramsach zum Tiroler Bauernhöfe-Museum. Dort besichtigten wir Häuser und Höfe aus den einzelnen Tiroler Landesarten, die als Denkmalhöfe dort aufgebaut sind. Mit einem Tanzabend im Hotel endete der zweite Tag.Donnerstags fuhren wir durch das schöne Inntal nach Innsbruck. Sachkundige Führer zeigten uns in einem 2 stündigen Stadtrundgang die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten unter anderem das Wahrzeichen der Stadt das Goldene Dachl, die imposante Hofburg im barocken Stil, eine Hofkirche mit den „Schwarzen Mandern“ und die überlebensgroßen Bronzewächter am Grabmal Kaiser Maximilians I. Einige der Reisegruppe sahen sich bei einer Kutschenfahrt die Schönheiten der Stadt an. Einen herrlichen Ausblick genossen wir von dem Bergisel. So konnten wir auch die Skisprungschanze einmal ganz aus der Nähe betrachten. Weiter führte uns die Fahrt durch das Münzstädtchen Hall nach Watten zu den Swarowskis Kristallwelten. Bei einem Rundgang durch dunkle Gänge und Räume konnten wir die Vielfalt der Kristalle bewundern. Das Erscheinungsbild der Eisgasse und der Unterwelt veränderte sich durch die Bewegung der Besucher und gewährt mit jedem Schritt neue spannende Einblicke. Viele von uns waren von den Kristallen verzaubert. Nach einem gelungenen Heimatabend in Fügen ging ein herrlicher Tag zu Ende.Am 4. Tag machten wir eine Panoramafahrt. Wir fuhren am Achensee vorbei in die Eng zu den größten Ahornbeständen Europas, landschaftlich eine sehr schöne Gegend. Die Mittagspause verbrachten wir auf der 1200 m hoch gelegenen Eng-Alm. Zurück fuhren wir am Sylrenstein-Stausee vorbei nach Pertisau, der Perle des Achensees. Samstags brachte uns der Bus auf den Fügen-Berg zum Almabtrieb. Für die meisten Teilnehmer war es der 1. Almabtrieb den sie erlebten und waren begeistert von den geschmückten Kühen. Am Sonntag traten wir leider bei Regen die Heimreise an. Bei München lachte auch wieder die Sonne. Unterwegs wurde uns wie in jedem Jahr die Zeit mit einem Quiz verkürzt, Lieder gesungen und Frau Anneliese Hartmann brachte mit gymnastischen Übungen unsere müden Glieder in Schwung. Die ganze Reisegruppe war sich einig, dass es eine gelungene und gut organisierte Fahrt ins Zilltertal war. Viele von uns freuen sich schon auf die Mehrtagesfahrt im nächsten Jahr.

Gruppenbild Bodensee

Bodensee 2010

Birkenfelder Landfrauen erkundeten den Bodensee

Die diesjährige Mehrtagesfahrt des Landfrauenverband Kreis Birkenfeld führte vom 07.-12. September 2010 an den Bodensee.
Früh am Morgen startete der Bus mit 60 Landfrauen und –männer. Die Hinreise folgte über Bad Kreuznach, Worms, Karlsruhe, Baden-Baden nach Freiburg. Nach einem kurzen Aufenthalt zur Frühstückspause ging es weiter durchs Höllental, vorbei am Tittisee, Singen am Bodensee an den Urlaubsort Friedrichshafen.
Der erste Ausflugstag führte uns auf die Insel Lindau. Die Insel ist vom Festland und der Stadt Lindau nur über die Seebrücke bzw. über die Bahnlinie zu erreichen. Um das Jahr 800 wurde auf der Insel ein Frauenkloster gegründet. Die Stadt gilt als Perle des Bodensees mit der malerischen Altstadt und der Seepromenade und dem Hafen mit dem Wahrzeichen, dem 6 Meter großen bayrischen Löwen, der aus Kehlheimer Marmor besteht. Am alten Rathaus auf dem Reichs- und Bismarckplatz befindet sich das Glockenspiel. Dies spielt nur einmal täglich, um 11.45 Uhr. Am frühen Nachmittag besichtigten wir einen Hopfenbetrieb in Tettnang. Die Hopfenernte findet Ende August, Anfang September statt. Zum Abschluss an diesem Tag kehrten wir in Betznau, 3 km von Kressborn entfernt, in ein Bauernkaffee, das von einer Landfrau mit selbstgebackenem Kuchen geführt wird, ein.
Donnerstags ging die Fahrt entlang dem 545 km² großen Bodensee nach Salem. Dort besichtigten wir den berühmten Affenberg. Man spazierte durch ein fast 20 Hektar großes Waldstück und darin tummelten sich frei herum über 200 Berberaffen. Die Besucher durften die Tiere mit speziell zubereitetem Popkorn füttern. 4 Kilometer von Affenberg entfernt, liegt das Schloss Salem. Im Jahr 1137 wurde dort ein Kloster gegründet, das nur dem Kaiser und dem Papst unterstellt war. Heute ist es ein Denkmal der deutschen Geschichte und Kultur. Nach der Mittagspause besichtigten wir die Klosterkirche Birnau.
Betritt man die Wallfahrtskirche durch das schwungvolle Eingangsportal, schlägt einem eine überwältigende Flut von Verzierungen, Ausschmückungen und Bildern entgegen. Die Basilika Birnau ist ein harmonisches Zusammenspiel von Farbe, Form und Licht. Danach fuhren wir nach Friedrichshafen.
Diese Stadt ist nach Konstanz die 2. größte am Bodensee mit 55.000 Einwohnern. Zwei markante Museen gibt es dort, das Schul- und Zeppelinmuseum.
Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre von Meersburg auf die andere Seeseite nach Konstanz. 1966 wurde die Universität Konstanz gegründet, die heute mit über 10.000 Studenten zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt gehört. Von dort gings weiter zur 45 Hektar großen Blumeninsel Mainau. Sie ist berühmt wegen den Garten- und Parkanlagen mit tropischer und subtropischer Vegetation. Die Insel ist im Besitz der schwedischen Grafen Bernadotte.
Meersburg ist durch Wein- und Obstanbau bekannt, hat 5.000 Einwohner und besitzt ein altes und neues Schloss. Die Uferpromenade lädt mit dem idyllischen Hafen zum Flanieren ein.
Am 5. Tag machten wir eine Busreise nach Schaffhausen. Wir fuhren über Stockach – Singen nach Schaffhausen zum berühmten Rheinfall. Dort sah man ein gigantisches Naturschauspiel. Der Rhein rauschte mit seinen Wassermassen über Felsen in die Tiefe. Der Rheinfall hat eine Höhe von 23 Meter und eine Breite von 150 Meter. Bei mittlerer Wasserführung des Rheins stürzen im Rheinfall 373 m³ Wasser pro Sekunde über die Felsen. Nach der Mittagspause erkundeten wir die Stadt Konstanz. Die malerische Altstadt mit dem Konzil Gebäude und den schönen Fachwerkhäusern warteten darauf von den Landfrauen entdeckt zu werden. Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee. Das Wahrzeichen von Konstanz ist eine riesige weibliche Figur, die „Imperia“. Sie ist 9 Meter hoch, 18 Tonnen schwer, symbolisiert die Macht der Liebesdienerinnen, die zur Zeit des Konzils zu Hunderten den männlichen Teilnehmern nach Konstanz gefolgt waren. In ihren Händen hält die Imperia die zwergenhaft kleinen, entkleideten Figuren des Kaisers und des Papstes. Auf dem Sockel des ehemaligen Leuchtturms stehend, dreht sich die aufreizend gekleidete Dame ständig um die eigene Achse, so, dass jeder Besucher zeitweilig ihre wohlproportionierte Vorderseite zu sehen bekommt.
Nach dieser Entdeckungsreise erfolgte bei herrlichem Sonnenschein die Rückkehr mit dem Schiff. So konnte jeder die Atmosphäre und die Uferpromenade des Bodensees genießen.
Am Sonntag traten wir die Heimreise am See entlang, an. Man konnte ein letztes Mal die Blicke auf den Bodensee richten und die schöne Gegend genießen.
In Freudenstadt verbrachten wir unsere Mittagspause auf dem größten Marktplatz Deutschlands. Die Heimreise war sehr lustig und um die Fahrzeit zu verkürzen, wurde viel gesungen und wie in jedem Jahr ein Quiz gemacht, wobei die Gewinner mit einem Preis belohnt wurden. Zum Abschluss an diese Fahrt wurde das Lied „Die Fischerin vom Bodensee“ gesungen.
 

Gruppenbild1

Lüneburger Heide 2011

Die diesjährige Mehrtagesfahrt des Landfrauenverbandes Kreis Birkenfeld führte vom 28. August bis zum 02. September in die Lüneburger Heide. Die Hinfahrt ging über Mainz, Frankfurt, Kassel, Hannover zum größten Vogelpark Europas nach Walsrode. Der Vogelpark ist über 40 Jahre alt und hat eine Größe von 24 ha.. Dort gibt es über 4000 Vögel und es sind 600 verschiedene Vogelarten zu sehen. Danach ging es zum Herrmann Löns Denkmal. Dies ist ein beschaulicher Ort. Ein Findling, umgeben von Heide und Wacholderbüschen. Auf einem Hügel ist ein Denkmal für den großen Heidedichter Herrmann Löns. Nach diesem Besuch der letzen Ruhestätte von dem großen Dichter der Heide ging es weiter ins Hotel. Am nächsten Tag lernten wir die Lüneburger Heide kennen. Mit Kutschen ging es vom Hotel durch den Nationalpark Heide zum Wilseder Berg. Zu diesem Berg kann man weder mit dem Auto noch mit dem Bus fahren, noch nicht einmal die Bahn führt zu diesem Ort. Zunächst ging es durch den Wald, schließlich auf unbeschwerlichem Weg über Heideflächen und vorbei an einem der für die Heide so typischen Bienenzäune. Und dann hinauf auf den Wilseder Berg, mit 169 Metern die höchste Erhebung der Heide, Mittelpunkt des Naturschutzparks und Jahr für Jahr ein magischer Anziehungspunkt zur Heideblüte. Am nächsten Morgen fuhren wir in die Hansestadt Hamburg. Hier nahmen wir an einer Hafenrundfahrt, auch Welthafen genannt, teil. Diese Hafenrundfahrt war durch die großen Ozeandampfer und großen Speichergebäuden sehr beeindruckend. Unsere Rentnergruppe scheute die ca. 100 Treppenstufen ins Elbtunnel, sie fuhren mit dem Fahrstuhl hinunter um einen Spaziergang in einer Tiefe von ca. 28 m zu machen. Bis zum anderen Elbufer waren es 480 m. Von dort hatten wir einen sehr schönen Blick zur St. Pauli Hafenstraße und zur St. Michaeliskirche. Nach einem leckeren Fischgericht unternahmen wir die Stadtrundfahrt mit einer kundigen Stadtführerin. Gerne erinnern wir uns an einen Blick auf die Reeperbahn. Leider durften wir Frauen dort nicht aussteigen. Ein Spaziergang in ein ganz enges Gässchen wurde uns nicht vorenthalten. Die Treppenhäuser sind dort so eng, dass der Möbeltransport von außen durch eine befestigte Rolle am Giebel durchgeführt werden muss. Ein Besuch in der Michaeliskirche gab uns innere Einkehr. Wenn der Gottesdienst zum Christvesper um 17 Uhr beginnt, muss man spätestens um 14 Uhr dort sein, sonst bekommt man keinen Platz mehr wegen Überfüllung. Am 4. Tag besuchten wir die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Eine sachkundige Reiseleiterin führte uns durch die Straßen und Gässchen. Wir konnten große Risse in den Häusern sehen und zum Teil stehen sie sehr schief.Der Knotenpunkt des Lüneburger Lebens und Treffpunkt aller Straßen ist, „Am Sande“, ein Platz, der den Hauch der Geschichte atmet, über die seit 450 Jahren der schiefe Turm der St.-Johanniskirche wacht. Laut Programm sollten wir das größte Schiffshebewerk der Welt besichtigen. Leider war uns dies nicht möglich, da dies defekt war. Somit bekamen wir als Ausgleich eine Schifffahrt auf der Elbe am Dreiländereck angeboten (Schlesweig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern). Dies führte an der ehemaligen DDR Grenze vorbei.Am fünften Tag machten wir einen Ausflug mit einem Reiseleiter ins Alte Land, das das größte geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands ist. Sehr beeindruckend war der Besuch im Museum die stattlichen, farbenprächtigen Altenländer Bauernhäuser mit hohem Reetdach und mit Ziegelmustern zwischen dem weißen Fachwerk. In dem Ort Jork besichtigten wir eine Obstanlage mit 40 ha. Mit dem Apfelkistenexpress fuhren wir in die Obstanlage und erhielten dort nähere Informationen über den Hof usw. Hier konnten wir nach einer Kaffeepause im Hofladen einkaufen. Am sechsten Tag machten wir uns wieder auf die Heimreise. Nach einem ausgedehnten Spaziergang am Steinhuder Meer haben wir unsere Mittagspause verbracht und fuhren dann zurück in unsere Heimat.

 

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