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Birkenfelder Landfrauen erkundeten das Zillertal Die mehrtägige Studienfahrt des Kreislandfrauenverbandes Birkenfeld führte uns vom 09.-14. September 2008 ins Zillertal. Früh am Morgen startete der Bus mit 68 Landfrauen und –männer in Richtung Süden. Nach einem, wie immer von unserer Reiseleiterin Elke Stumm vorbereiteten schmackhaften Frühstück waren die „Neulinge“ herzlich in unserer Runde aufgenommen. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter in Richtung München, Kufstein nach Fügen, wo wir unser Hotel bezogen.Am Abend besuchten wir in der Festhalle das Konzert der Bundesmusikkapelle Fügen. So fand der Anreisetag einen herrlichen Abschluß.Der erste Ausflugstag führte uns über Strass nach Brixlegg zur Kerzenfabrik und ins Wachsmuseum. Dort bekamen wir mit Vorführungen die Herstellung und das Färben der Kerzen in Handarbeit erläutert. Weiter ging die Fahrt nach Kramsach, wo wir einen „Friedhof“ besuchten. Unsere Reisegruppe fand auf den Grabsteinen und Kreuzen seltsame und teils fröhliche Inschriften vor, die manche von uns zum Lachen veranlasste. Die Mittagspause verbrachten wir in dem romantischen Innstädtchen Rattenberg. Viele von uns bummelten bei herrlichem Sonnenschein an den Schaufenstern der Glaswerkstätten vorbei. Danach fuhren wir wieder zurück nach Kramsach zum Tiroler Bauernhöfe-Museum. Dort besichtigten wir Häuser und Höfe aus den einzelnen Tiroler Landesarten, die als Denkmalhöfe dort aufgebaut sind. Mit einem Tanzabend im Hotel endete der zweite Tag.Donnerstags fuhren wir durch das schöne Inntal nach Innsbruck. Sachkundige Führer zeigten uns in einem 2 stündigen Stadtrundgang die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten unter anderem das Wahrzeichen der Stadt das Goldene Dachl, die imposante Hofburg im barocken Stil, eine Hofkirche mit den „Schwarzen Mandern“ und die überlebensgroßen Bronzewächter am Grabmal Kaiser Maximilians I. Einige der Reisegruppe sahen sich bei einer Kutschenfahrt die Schönheiten der Stadt an. Einen herrlichen Ausblick genossen wir von dem Bergisel. So konnten wir auch die Skisprungschanze einmal ganz aus der Nähe betrachten. Weiter führte uns die Fahrt durch das Münzstädtchen Hall nach Watten zu den Swarowskis Kristallwelten. Bei einem Rundgang durch dunkle Gänge und Räume konnten wir die Vielfalt der Kristalle bewundern. Das Erscheinungsbild der Eisgasse und der Unterwelt veränderte sich durch die Bewegung der Besucher und gewährt mit jedem Schritt neue spannende Einblicke. Viele von uns waren von den Kristallen verzaubert. Nach einem gelungenen Heimatabend in Fügen ging ein herrlicher Tag zu Ende.Am 4. Tag machten wir eine Panoramafahrt. Wir fuhren am Achensee vorbei in die Eng zu den größten Ahornbeständen Europas, landschaftlich eine sehr schöne Gegend. Die Mittagspause verbrachten wir auf der 1200 m hoch gelegenen Eng-Alm. Zurück fuhren wir am Sylrenstein-Stausee vorbei nach Pertisau, der Perle des Achensees. Samstags brachte uns der Bus auf den Fügen-Berg zum Almabtrieb. Für die meisten Teilnehmer war es der 1. Almabtrieb den sie erlebten und waren begeistert von den geschmückten Kühen. Am Sonntag traten wir leider bei Regen die Heimreise an. Bei München lachte auch wieder die Sonne. Unterwegs wurde uns wie in jedem Jahr die Zeit mit einem Quiz verkürzt, Lieder gesungen und Frau Anneliese Hartmann brachte mit gymnastischen Übungen unsere müden Glieder in Schwung. Die ganze Reisegruppe war sich einig, dass es eine gelungene und gut organisierte Fahrt ins Zilltertal war. Viele von uns freuen sich schon auf die Mehrtagesfahrt im nächsten Jahr. |
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Bodensee 2010 |
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Birkenfelder Landfrauen erkundeten den Bodensee Die diesjährige Mehrtagesfahrt des Landfrauenverband Kreis Birkenfeld führte vom 07.-12. September 2010 an den Bodensee. |
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Lüneburger Heide 2011 |
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Die diesjährige Mehrtagesfahrt des Landfrauenverbandes Kreis Birkenfeld führte vom 28. August bis zum 02. September in die Lüneburger Heide. Die Hinfahrt ging über Mainz, Frankfurt, Kassel, Hannover zum größten Vogelpark Europas nach Walsrode. Der Vogelpark ist über 40 Jahre alt und hat eine Größe von 24 ha.. Dort gibt es über 4000 Vögel und es sind 600 verschiedene Vogelarten zu sehen. Danach ging es zum Herrmann Löns Denkmal. Dies ist ein beschaulicher Ort. Ein Findling, umgeben von Heide und Wacholderbüschen. Auf einem Hügel ist ein Denkmal für den großen Heidedichter Herrmann Löns. Nach diesem Besuch der letzen Ruhestätte von dem großen Dichter der Heide ging es weiter ins Hotel. Am nächsten Tag lernten wir die Lüneburger Heide kennen. Mit Kutschen ging es vom Hotel durch den Nationalpark Heide zum Wilseder Berg. Zu diesem Berg kann man weder mit dem Auto noch mit dem Bus fahren, noch nicht einmal die Bahn führt zu diesem Ort. Zunächst ging es durch den Wald, schließlich auf unbeschwerlichem Weg über Heideflächen und vorbei an einem der für die Heide so typischen Bienenzäune. Und dann hinauf auf den Wilseder Berg, mit 169 Metern die höchste Erhebung der Heide, Mittelpunkt des Naturschutzparks und Jahr für Jahr ein magischer Anziehungspunkt zur Heideblüte. Am nächsten Morgen fuhren wir in die Hansestadt Hamburg. Hier nahmen wir an einer Hafenrundfahrt, auch Welthafen genannt, teil. Diese Hafenrundfahrt war durch die großen Ozeandampfer und großen Speichergebäuden sehr beeindruckend. Unsere Rentnergruppe scheute die ca. 100 Treppenstufen ins Elbtunnel, sie fuhren mit dem Fahrstuhl hinunter um einen Spaziergang in einer Tiefe von ca. 28 m zu machen. Bis zum anderen Elbufer waren es 480 m. Von dort hatten wir einen sehr schönen Blick zur St. Pauli Hafenstraße und zur St. Michaeliskirche. Nach einem leckeren Fischgericht unternahmen wir die Stadtrundfahrt mit einer kundigen Stadtführerin. Gerne erinnern wir uns an einen Blick auf die Reeperbahn. Leider durften wir Frauen dort nicht aussteigen. Ein Spaziergang in ein ganz enges Gässchen wurde uns nicht vorenthalten. Die Treppenhäuser sind dort so eng, dass der Möbeltransport von außen durch eine befestigte Rolle am Giebel durchgeführt werden muss. Ein Besuch in der Michaeliskirche gab uns innere Einkehr. Wenn der Gottesdienst zum Christvesper um 17 Uhr beginnt, muss man spätestens um 14 Uhr dort sein, sonst bekommt man keinen Platz mehr wegen Überfüllung. Am 4. Tag besuchten wir die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Eine sachkundige Reiseleiterin führte uns durch die Straßen und Gässchen. Wir konnten große Risse in den Häusern sehen und zum Teil stehen sie sehr schief.Der Knotenpunkt des Lüneburger Lebens und Treffpunkt aller Straßen ist, „Am Sande“, ein Platz, der den Hauch der Geschichte atmet, über die seit 450 Jahren der schiefe Turm der St.-Johanniskirche wacht. Laut Programm sollten wir das größte Schiffshebewerk der Welt besichtigen. Leider war uns dies nicht möglich, da dies defekt war. Somit bekamen wir als Ausgleich eine Schifffahrt auf der Elbe am Dreiländereck angeboten (Schlesweig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern). Dies führte an der ehemaligen DDR Grenze vorbei.Am fünften Tag machten wir einen Ausflug mit einem Reiseleiter ins Alte Land, das das größte geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands ist. Sehr beeindruckend war der Besuch im Museum die stattlichen, farbenprächtigen Altenländer Bauernhäuser mit hohem Reetdach und mit Ziegelmustern zwischen dem weißen Fachwerk. In dem Ort Jork besichtigten wir eine Obstanlage mit 40 ha. Mit dem Apfelkistenexpress fuhren wir in die Obstanlage und erhielten dort nähere Informationen über den Hof usw. Hier konnten wir nach einer Kaffeepause im Hofladen einkaufen. Am sechsten Tag machten wir uns wieder auf die Heimreise. Nach einem ausgedehnten Spaziergang am Steinhuder Meer haben wir unsere Mittagspause verbracht und fuhren dann zurück in unsere Heimat.
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